Es ist noch dunkel, als wir heute um 7:00 Uhr wieder auf unserem schönen Plätzchen das Frühstück einnehmen.

Frühstück im Hotel du corbeau, Auxonne.
Wir wollen zeitig losfahren, da gegen Mittag Regen angekündigt ist. Auxonne liegt an der Saône, wie wir erst kurz nach unserer Abfahrt um 8:15 Uhr bemerken.

Fahrradweg an der Saône bei Auxonne
Wir folgen nun einige Kilometer diesem schönen Fluss, der träge dahin fliesst und kommen gut vorwärts an diesem windstillen und etwas wolkenverhangenen Morgen. Auch ein umgestürzter Baum, der quer auf dem Fahrweg liegt, kann uns nicht aufhalten.

Hindernis auf der Fahrradroute
Bei zwei Dörfern, die wir durchqueren, fallen uns verkehrt montierte Ortsschilder auf; wir denken, dass da wohl jemand eine Schnapsidee umsetzte.

Ortsschild einmal anders
Wie wir abends herausfinden, sind die umgedrehten Ortsschilder aber Ausdruck von Bauernprotesten gegen eine schlechte Agrarpolitik (zuviel Bürokratie, widersprüchliche Auflagen, steigende Kosten und eine aus ihrer Sicht ruinöse Umwelt- und Wirtschaftspolitik).
Unerwarteterweise gelangen wir heute wieder auf die Euro-Velo-Route 6, die wir gestern wegen dem Abstecher nach Auxonne verlassen hatten. Auch treffen wir wieder auf den Rhein-Rhone-Kanal, der hier in die Saône mündet.

Rhein-Rhone-Kanal mündet in die Saône
Wenig später beobachten wir eine Gruppe Jugendlicher, die etwas ziellos mit Kajaks auf der Saône herumpaddelt – wohl eine Klassenlageraktivität, nehme ich an.

Kajaks auf der Saône
Bei Saint-Jean-de-Losne überqueren wir die Saône.

Saint-Jean-de-Losne
Darauf queren wir ein Areal, wo alte Schiffe renoviert und wahrscheinlich auch abgewrackt werden.

Hafen bei Saint-Usage
Danach gelangen wir an den Kanal de Bourgogne, der uns schnurgerade bis nach Dijon führt.

Canal de Bourgogne
Dieser Kanal führt aber kaum mehr Wasser und eine Schifffahrt ist hier nicht möglich.
Wir machen keine Pause und fahren die rund 50 km durch, um zu vermeiden, nass zu werden. So treffen wir schon vor 12:00 Uhr in Dijon, unserem Tourziel, ein.
Eine sehr schöne Tour endet somit problemlos und ohne einen einzigen Regentropfen. Wir sind sehr froh darüber und freuen uns auf einen freien Tag in Dijon.
Bevor wir in unserem Hotel einchecken können, vertreiben wir uns die Zeit bei Kaffee und Kuchen und einem Kleider-Shopping in der Altstadt von Dijon.
Im Hotel erwartet uns eine kleiner Spabereich mit Schwimmbad, Whirlpool und Dampfbad, den wir sogleich besuchen.

Auf dem Weg zum SPA (Sanus per aquam – gesund durch Wasser – wieder was gelernt!)
Etappe 4: Auxonne – Dijon
Distanz: 51 km
Durchschnittsgeschwindigk.: 16.4 km/h
hinauf: 120 m
hinab: 60 m
Übernachtung im Hôtel Du Corbeau, Auxonne

Nachtrag:
Am 5. Tag unserer Reise besichtigen wir Dijon, eine geschichtsträchtige Stadt mit ca. 160’000 Einwohnern. Auf dem Programm standen der „Eulenweg“, auf dem man an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeikommt, das musée des beaux-arts und der Herzogspalast. Hier einige Impressionen dieser Stadt:

Blick aus einem Fenster des musée des beaux arts

Im musée des beaux arts

Eglise Notre-Dame

In der Innenstadt von Dijon













































































































